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Wie bereitet man sich körperlich auf eine Wanderung vor?

Wie bereitet man sich körperlich auf eine Wanderung vor?


21. Januar 2026 (8 Minuten Lesezeit)


Ohne körperliche Vorbereitung wandern zu gehen ist wie eine Reise zu starten, ohne das Wetter zu prüfen: Man kann es schaffen, aber man riskiert, eine unangenehme Erfahrung zu machen.

Die Realität des Geländes ist oft anspruchsvoller als erwartet. Dieser „leichte“ 15-Kilometer-Weg mit 800 Metern Höhenunterschied kann sich schnell zur Qual entwickeln, wenn Ihr Körper nicht darauf vorbereitet ist. Nach drei Stunden schwache Beine, Atemnot beim Aufstieg, Muskelkater, der eine Woche anhält – all diese Unannehmlichkeiten lassen sich mit einer passenden Vorbereitung vermeiden.

Körperliches Training für Wanderungen bedeutet nicht, ein Hochleistungssportler zu werden. Es zielt darauf ab, die kardiovaskuläre Ausdauer zu entwickeln, die beanspruchten Muskeln zu stärken und den Körper schrittweise an längere Belastungen zu gewöhnen. Ob Sie eine Tagestour im Wald oder eine mehrtägige Trekkingtour in den Bergen planen – die Grundprinzipien bleiben gleich: Progression, Regelmäßigkeit und spezifisches Training.

Dieses Training hat einen doppelten Vorteil: Es maximiert Ihr Vergnügen auf den Wegen und minimiert das Verletzungsrisiko. Denn ja, Wandern ist eine körperliche Aktivität, die die Gelenke intensiv beansprucht, insbesondere Knie und Sprunggelenke, auf manchmal instabilem Gelände.


Inhalt


Warum körperliche Vorbereitung vor einer Wanderung essenziell ist

Die Müdigkeit hinauszögern und Verletzungen vermeiden – das ist der Hauptvorteil eines angepassten Trainings. Ihre Ausdauer ermöglicht es Ihnen, über mehrere Stunden ein gleichmäßiges Tempo zu halten, selbst mit einem 10–15 kg schweren Rucksack.

Gelenkschmerzen und Knieprobleme betreffen fast 40 % der unvorbereiteten Wanderer bereits bei ihrer ersten längeren Tour. Sehnen und Bänder benötigen Zeit, um sich an die wiederholte Belastung auf unebenem Terrain anzupassen.

Eine gute kardiale Fitness verhindert, dass Sie in steilen Anstiegen außer Atem geraten. Sie können die Landschaft genießen, anstatt ständig auf den Boden zu schauen.

Regelmäßiges Training stärkt zudem Ihre Bauchmuskulatur, die entscheidend ist, um den Körper bei stundenlangem Tragen einer Last stabil zu halten.


Wie man sein Niveau vor Beginn einschätzt

Aktuelle körperliche Verfassung prüfen

Die Kenntnis Ihrer realen Fähigkeiten beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Wie viele Stunden können Sie gehen, ohne besondere Beschwerden zu verspüren? Können Sie drei Stockwerke hochsteigen, ohne außer Atem zu geraten?

Diese einfachen Fragen zeigen Ihr Basisniveau. Ein praktischer Test besteht darin, eine zweistündige Wanderung mit einem 8-kg-Rucksack auf hügeligem Gelände zu machen. Ihr Empfinden während und nach dieser Belastung gibt Ihnen eine genaue Orientierung.

Notieren Sie auch Ihre Schwächen: empfindliche Knie, Atemprobleme beim Aufstieg, Rückenschmerzen bei Last. Diese Informationen bestimmen die Prioritäten Ihres Trainingsplans.

Grenzen mit kurzen Wanderungen testen

Nichts ersetzt die Erfahrung im Gelände, um Ihre tatsächlichen Fähigkeiten zu entdecken. Planen Sie eine Testwanderung von 3–4 Stunden auf hügeligem Gelände mit 400–600 Metern Höhenunterschied.

Diese Tour zeigt sofort Ihre Schwachstellen: Atemnot beim Aufstieg, Muskelermüdung, Unbehagen beim Tragen. Beobachten Sie, wann erste Beschwerden auftreten, und notieren Sie deren Intensität.

Wiederholen Sie die Erfahrung eine Woche später auf einem ähnlichen Kurs. Der Vergleich der beiden Touren gibt Ihnen eine genaue Vorstellung von Ihrer Erholungs- und Fortschrittsfähigkeit. Wenn die zweite Tour leichter erscheint, passt sich Ihr Körper korrekt an die Belastungen des Bergwanderns an.

Ziele an die Fähigkeiten anpassen

Realistische Ziele verhindern Enttäuschungen und erhalten die Motivation langfristig. Wenn Sie derzeit problemlos 5 km gehen, planen Sie nicht sofort eine mehrtägige Wanderung mit täglich 20 km.

Steigern Sie schrittweise um 20–30 %: von 5 auf 7 km, dann auf 10 km in drei wöchentlichen Trainingseinheiten. Ihr Ziel sollte die Belastung durch den Rucksack berücksichtigen.

Passen Sie Ihre Ambitionen an Ihren Zeitplan an. Drei Monate reichen im Durchschnitt aus, um eine erste 15-km-Tour mit moderatem Höhenunterschied vorzubereiten. Behalten Sie immer ein „Backup-Ziel“ im Auge: Es ist besser, eine angepasste Tour erfolgreich zu absolvieren, als unterwegs aufzugeben.


Entwicklung der kardiovaskulären Ausdauer

Gehen – die Grundlage jedes Trainings

Gehen ist die natürlichste Ausdaueraktivität, um sich auf Bergtouren vorzubereiten. Ihr Körper entwickelt allmählich seine kardiovaskulären Fähigkeiten, ohne die wiederholten Stöße des Laufens zu erleiden.

Beginnen Sie mit 45-minütigen Wanderungen in zügigem Tempo auf flachem Gelände, dreimal pro Woche. Erhöhen Sie die Dauer wöchentlich um 15 Minuten bis zu 2 Stunden kontinuierlicher Belastung. Diese Progression respektiert die Anpassung Ihrer Sehnen und Gelenke.

Integrieren Sie schnell Höhenunterschiede in Ihre Trainingsrouten. Suchen Sie nach Anstiegen mit 100–200 Metern Höhengewinn, die Sie im Ausdauertempo erklimmen. Diese Spezifik bereitet Ihre Beine direkt auf die Anstrengungen beim Bergwandern vor.

Variieren Sie die Routen zwischen städtischen Parks, Waldwegen und technischen Trails. Jede Oberfläche fordert Ihr Gleichgewicht anders und stärkt Ihre Propriozeption – unerlässlich auf unebenem Gelände.

Wie man beim Wandern nicht außer Atem gerät

95 % der Wanderer kämpfen bei den ersten Bergtouren mit Atemnot. Die Bauchatmung verwandelt dieses Problem in einen Leistungsfaktor: Beim Einatmen den Bauch wölben, beim Ausatmen ihn langsam einziehen.

Synchronisieren Sie Ihre Atmung mit den Schritten im 2-2-Rhythmus: zwei Schritte beim Einatmen, zwei Schritte beim Ausatmen auf flachem Gelände. Bei Anstiegen verwenden Sie den 3-3-Rhythmus, um die Muskeloxygensättigung zu erhalten. Diese Technik verhindert CO₂-Ansammlungen in der Lunge.

Atmen Sie auf leichten Wegen durch die Nase, bei intensiver Belastung durch den Mund. Der Luftdurchfluss steigt durch den Mund um 40 %, was die Sauerstoffzufuhr optimiert.

Ergänzende Aktivitäten für das Herz-Kreislauf-System

Schwimmen ist der beste Verbündete, um die Atemleistung zu steigern, ohne die Gelenke zu belasten. Eine 45-minütige wöchentliche Einheit stärkt die gesamte Muskulatur und verbessert die Atemkapazität.

Radfahren und Laufen ergänzen das Wandern ideal. Wechseln Sie lange Ausdauertrainings (1–1,5 Stunden) mit kurzen Intervallen (30 Minuten mit Intensitätswechseln). Diese Aktivitäten bereiten Ihr Herz auf steile Anstiege vor.

Integrieren Sie Treppensteigen in den Alltag: Lassen Sie den Aufzug links liegen und steigen Sie zwei Stufen auf einmal. Diese Übung verwandelt tägliche Wege in effektive Sporteinheiten für Beine und Herz-Kreislauf.


Spezifisches Muskeltraining für Wanderungen

Welche Muskeln werden beim Wandern wirklich beansprucht?

Entgegen der allgemeinen Meinung mobilisiert der Körper beim Bergwandern weit mehr als nur die Beine. Die Quadrizeps und Gesäßmuskeln bilden den Hauptantrieb beim Aufstieg, während die hinteren Oberschenkelmuskeln (Hamstrings) und Waden die Bewegung beim Abstieg effektiv bremsen.

Ihr Rumpf arbeitet ständig: Bauch- und Rückenmuskeln stabilisieren den Körper mit dem Rucksack, besonders auf technischem Gelände. Kraftübungen für diese Bereiche sind daher ein integraler Bestandteil Ihrer Vorbereitung.

Mit Wanderstöcken werden auch Schultern und Arme aktiv in die Fortbewegung einbezogen. Diese umfassende Beanspruchung erklärt, warum Wandern so ermüdend ist: Jeder Schritt aktiviert eine vollständige Muskelkette, die spezielles Training benötigt.

Übungen für Beine und Gesäß

Squats bleiben die Standardübung, um die gesamte untere Körperhälfte zu kräftigen. Stellen Sie die Füße schulterbreit auseinander, senken Sie das Gesäß nach hinten, bis die Oberschenkel parallel zum Boden sind, und drücken Sie sich wieder hoch, wobei Sie Gesäß und Quadrizeps anspannen.

Ergänzen Sie mit Ausfallschritten, die perfekt auf das Gleichgewichtstraining der Trails vorbereiten. Machen Sie einen Schritt nach vorn, beugen Sie beide Beine, bis zwei rechte Winkel entstehen, und drücken Sie sich über die Ferse zurück in die Ausgangsposition. Wechseln Sie die Beine bei jeder Wiederholung.

Treppensteigen mit gestreckten Beinen (wenn möglich) simuliert die Belastung beim Wandern realistisch. Nutzen Sie eine Treppe oder einen stabilen Stuhl, steigen Sie 30 Sekunden lang hoch und runter. Dieses Training verwandelt den Alltag in effektive Sporteinheiten ohne Motivationsverlust.

Rücken und Schultern für das Tragen des Rucksacks stärken

15–20 kg mehrere Stunden zu tragen, belastet die hintere Muskelkette intensiv, selbst bei optimaler Einstellung des Rucksacks. Trapèze und Rhomboiden stabilisieren die Schultern, während Rücken- und Lendenmuskulatur die aufrechte Haltung erhält.

Klimmzüge trainieren diese Rückenmuskulatur effektiv: Hängen Sie sich an eine Stange und ziehen Sie den Körper hoch, indem Sie die Schulterblätter aktiv zusammenziehen. Beginnen Sie bei Bedarf mit unterstützten Klimmzügen oder horizontalen Rudern.

Das Rücken-Planking simuliert das Tragen optimal: Legen Sie sich auf den Bauch, heben Sie gleichzeitig Arme und Beine an und spannen Sie den Rücken an. Halten Sie 30 Sekunden, 3 Wiederholungen. Diese Übung bereitet die Wirbelsäule auf lange Wanderstunden mit Last vor.

Stärken Sie die Schultern zusätzlich mit seitlichen Armhebungen: Arme seitlich am Körper, heben Sie sie gestreckt auf Schulterhöhe. Diese Bewegung stabilisiert die Schulterträger und verteilt das Gewicht des Rucksacks besser.


Progressiver Trainingsplan für Anfänger

8-Wochen-Plan vor der ersten Tour

  • Wochen 1–2: 20 Minuten zügiges Gehen, dreimal pro Woche auf flachem Gelände. Fügen Sie eine 15-minütige Krafttrainingseinheit mit Squats und einfachen Liegestützen hinzu.

  • Wochen 3–4: 30–45 Minuten Gehen inklusive leichter Anstiege. Eine Wochenendausfahrt von 2–3 Stunden mit 5 kg Rucksack, um das Gefühl zu testen.

  • Wochen 5–6: Tageswanderungen von 4–5 Stunden. Kardio mit zwei ergänzenden Einheiten pro Woche (Radfahren, Schwimmen).

  • Wochen 7–8: „Feinschliff“ mit einer langen Testtour nahe dem Ziel. Letzte Woche Intensität reduzieren, um frisch am Start zu sein.

Frequenz und Intensität der Einheiten

Drei Einheiten pro Woche sind Minimum für spürbare Fortschritte. Der Körper braucht regelmäßige Reize und aktive Erholung zwischen den Belastungen.

Kombinieren Sie eine lange Wochenendtour mit zwei kurzen Einheiten unter der Woche. Die Intensität sollte moderat sein: Sie müssen während der Trainingswanderungen sprechen können. Bei Atemnot das Tempo verringern, um im richtigen Trainingsbereich zu bleiben.

Training an den Zeitplan anpassen

Ein voller Terminkalender darf Ihre Vorbereitug nicht gefährden. Unterteilen Sie Einheiten in 15–20-minütige Blöcke: Treppen im Büro steigen, eine Haltestelle früher aussteigen, Mittagspause in aktive Bewegung umwandeln.

Blocktraining passt gut zu beruflichen Zwängen. Setzen Sie 2–3 intensive Tage, anstatt die Woche verstreichen zu lassen. 30 Minuten morgens vor der Arbeit sind besser als drei verpasste Einheiten.

Planen Sie lange Touren wie unverhandelbare Termine: Wochenenden 6 Wochen im Voraus blockieren, Umfeld informieren. Diese Organisation verwandelt Zeitdruck in eine strukturierende Routine.


Vorbereitung auf mehrtägige Wanderungen

Wie bereitet man sich auf eine 50-km-Wanderung vor?

Die 50-Kilometer-Marke verändert die Herangehensweise an das Training grundlegend. Diese Distanz erfordert eine spezifische Vorbereitung über mindestens 12 Wochen.

Planen Sie eine wöchentliche Langstrecke, steigern Sie schrittweise: 15 km in der ersten Woche, dann 20, 25, 35 und schließlich 40 km bei Ihrer Testtour. Gehen Sie in moderatem Tempo, um die Muskeln an die lange Belastung zu gewöhnen.

Integrieren Sie aufeinanderfolgende Wanderungen: Zwei 20-km-Touren an einem Wochenende simulieren die kumulierte Ermüdung. Die Beine müssen lernen, auch unter Erschöpfung zu funktionieren.

Testen Sie unbedingt Ihre Ernährung und Flüssigkeitszufuhr auf langen Touren. Nach der dritten Stunde 200–300 Kalorien pro Stunde aufnehmen, um die Energie bis zum Ende zu halten.

Der GR20 auf Korsika – unverzichtbares Training für Anfänger und Erfahrene

185 Kilometer und 12.000 Meter Höhenunterschied: Der GR20 verlangt eine spezifische Trainingsvorbereitung, angepasst an das korsische Gelände.

Bevorzugen Sie Routen über Felsen und Geröll, um die Knöchel auf instabile Untergründe zu gewöhnen. Suchen Sie Wege mit leichten Kletterpassagen: Die Hände helfen, das Gleichgewicht zu halten.

Trainieren Sie mit Teleskopstöcken, wenn Sie welche benutzen möchten. Das Wandertempo auf schwierigem Gelände unterscheidet sich stark vom klassischen Wandern.

Planen Sie mindestens 8-stündige Wanderungen mit 12–15 kg Rucksack, um reale Bedingungen zu simulieren. Der Körper muss sich an die lange Belastung in großer Höhe auf anspruchsvollem Terrain anpassen.

Ermüdung über mehrere Tage managen

Mehrere Etappen nacheinander erfordern eine andere Herangehensweise als Tagestouren. Der Körper sammelt Spannungen, die Energiereserven sinken allmählich.

Passen Sie das Tempo vom ersten Tag an: 20 % langsamer als üblich. Diese Sicherheitsmarge erlaubt es, die kumulierte Müdigkeit zu bewältigen, ohne die nächsten Etappen zu gefährden.

Schlafen Sie mehr, als Sie wandern: Wer 6 Stunden wandert, sollte mindestens 7 Stunden schlafen. Die nächtliche Erholung bestimmt die Leistung am nächsten Tag.

Pausen alle maximal 45 Minuten einlegen. Trinken Sie alle 15 Minuten einen Schluck Wasser, auch ohne Durst.

Tipp von Leistungssportlern: Abends die Waden 5 Minuten mit der Handfläche massieren, um die Durchblutung anzuregen und morgendlichen Muskelkater zu reduzieren.


Mentale Vorbereitung, oft vernachlässigt

Psychische Widerstandskraft entwickeln

Der Körper kann, aber der Kopf sagt bei Kilometer 15 „Abbrechen“. Dieser innere Kampf entscheidet oft mehr über den Ausgang langer Touren als die körperliche Fitness.

Beginnen Sie mit „Unwohlsein-Touren“: Bei schlechtem Wetter rausgehen, gehen, wenn Sie keine Lust haben, 30 Minuten länger als der Wunsch, umzukehren. Diese Mini-Herausforderungen trainieren, schwierige Phasen zu überwinden.

Ziele mental unterteilen: Statt an die verbleibenden 25 km zu denken, konzentrieren Sie sich auf die nächste Hütte, den sichtbaren Pass, die nächsten 500 Meter. Das Gehirn verarbeitet kleine Erfolge leichter als das Gesamtziel.

Akzeptieren Sie Leistungseinbrüche als normal: Mitte der Tour lässt der Startschub nach, die Beine fühlen sich schwer an, Motivation schwankt. Diese Phasen ruhig zu durchlaufen, bereitet auf echte Geländeprobleme vor.

Visualisierungs- und Motivationsstrategien

Den Weg vor jeder langen Tour mental durchgehen: Anstiege, Abstiege, geplante Pausen visualisieren. Das verwandelt Unbekanntes in Vertrautes und reduziert Startangst.

Ein persönliches Mantra für schwierige Momente erstellen: Einfacher Satz wie „Schritt für Schritt“ oder „Ich mache Fortschritte in meinem Tempo“ zentriert, wenn die Motivation nachlässt.

Etappen visuell in Mini-Ziele unterteilen: Nächster Baum, sichtbarer Felsen, Kurve des Weges. Das Gehirn verarbeitet eine Serie kleiner Siege besser als ein fernes, überwältigendes Ziel.


Ernährung und Flüssigkeitszufuhr während des Trainings

Energie für Trainingseinheiten optimieren

Ernährung verwandelt Trainingseinheiten von einfachen Wanderungen in echte Leistungs-Sessions. Eine Banane 30 Minuten vor dem Start liefert schnelle Kohlenhydrate, eine Handvoll Mandeln Fett für längere Belastung.

Hydrieren Sie sich morgens mit 500 ml Wasser, um nächtliche Verluste auszugleichen. Während der Belastung alle 20 Minuten 150 ml trinken, ohne auf Durst zu warten. Nur 2 % Dehydration reduzieren die Leistungsfähigkeit um 20 %.

Nach dem Training die Reserven mit komplexen Kohlenhydraten auffüllen: Haferflocken, Vollkornbrot oder Reis. Fügen Sie magere Proteine für die Muskelregeneration hinzu. Diese Ernährung bereitet auf zukünftige Wanderungen vor, bei denen Selbstversorgung entscheidend wird.

Füße vor einer Wanderung vorbereiten

Drei Wochen vor der Tour täglich morgens eine Tanninlotion auf empfindliche Stellen auftragen. Diese Methode, genutzt von Langstrecken-Trailern, härtet die Haut allmählich gegen Reibung.

Abends unbedingt mit reichhaltiger Creme pflegen, um Austrocknung zu vermeiden. Nur Tanning schwächt die Epidermis und kann Hautreizungen verursachen.

Zwei Wochen vor Start einen Podologen aufsuchen, um Hornhaut zu entfernen. Keine Last-Minute-Pflege, die Haut offenlegt. Nägel eine Woche vorher schneiden, glatt und schmerzfrei.

Ausrüstung bei Trainingstouren testen: eingelaufene Schuhe, nahtlose Socken, passende Einlegesohlen. Die Füße müssen sich schrittweise an lange Belastung gewöhnen.


Klassische Anfängerfehler vermeiden

Fähigkeiten zu Beginn überschätzen

1500 Höhenmeter bei der ersten Bergtour ist ähnlich optimistisch wie die Anmeldung zu einem Marathon ohne 10 km Training.

Mit 2–3 Stunden Touren und 300–400 Höhenmetern beginnen. Der Körper lernt neue Anforderungen: Stabilisatoren, Gleichgewicht auf unebenem Boden, Anstrengung im Aufstieg. Niemand entwickelt diese Fähigkeiten auf dem Laufband.

Drei kurze Touren testen die wirkliche Stärke, bevor ehrgeizigere Ziele gesetzt werden. Nach 4 Stunden erschöpft – die 7-Tage-Tour verschieben ist klug.

Immer eine Sicherheitsmarge behalten: Lieber mit Energie zurückkehren, als Hilfe rufen, weil man zu ambitioniert war.

Erholung zwischen Einheiten vernachlässigen

Ein Training ohne Ruhe fördert Verletzungen. Anpassungen erfolgen in der Erholung, nicht während der Belastung.

Mindestens 48 Stunden zwischen intensiven Einheiten einplanen, um Muskelreparatur zu ermöglichen. Samstag 20 km, Sonntag gleiches Volumen – Glykogenspeicher erschöpft, Verletzungsrisiko steigt.

Aktive Erholung bleibt bester Verbündeter: 20 Minuten lockeres Gehen oder sanftes Dehnen, ohne zusätzlichen Stress. Das beschleunigt die Entgiftung und bereitet auf die erste nächtliche Regeneration vor.

Ausrüstung nicht vorher testen

Defekte Ausrüstung auf 2000 Metern zu entdecken, ist besonders frustrierend. 80 % der Anfänger sind betroffen, die mit neuer Ausrüstung starten.

Alles bei kurzen Trainingstouren testen: Schuhe bei mindestens 3 Touren, Rucksack auf 10 km, technische Kleidung bei Feuchtigkeit. Ein Kocher, der nicht zündet, oder drückende Schuhe verwandeln Abenteuer in Qual.

Zelt im Garten aufbauen, Gurte prüfen, Kleidung auf Dichtigkeit testen. Diese Tests vermeiden Überraschungen und machen mit Ausrüstung vertraut.

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